Themen & Storys
Quali-Booster – Potenziale erkennen, Perspektiven stärken
Hamburg ist eine internationale Arbeitsmetropole. In vielen Unternehmen prägen Fachkräfte mit Migrationsgeschichte längst den betrieblichen Alltag – in technischen Berufen, im Dienstleistungssektor oder in kaufmännischen Funktionen. Doch noch immer bleibt ein Teil ihrer Qualifikationen ungenutzt: Abschlüsse aus dem Ausland werden nicht vollständig anerkannt, Karrierewege bleiben unklar oder Weiterbildungsangebote passen nicht zu den individuellen beruflichen Zielen.
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WeBOT – Weiterbildung neu verankern im Innovationsraum TEMPOWERK
Innovationsstandorte leben von Dynamik. Doch technologische und strategische Entwicklung allein garantiert noch keine Zukunftsfähigkeit. Entscheidend ist, ob Menschen in den Unternehmen die Möglichkeit erhalten, ihre Kompetenzen kontinuierlich zu erweitern und neue Anforderungen aktiv zu gestalten und umzusetzen. Genau hier setzt das Projekt WeBOT – Weiterbildungs-Offensive Tempowerk an.
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Handwerk, Perspektiven und Menschlichkeit unter einem Dach
Mitten im Hamburger Süden, in Harburg, bietet das Bildungszentrum JiA – Jugend in Arbeit eine besondere Kombination aus Tradition, Handwerk, Coaching und Orientierung. Als maritimer Bildungsanbieter mit Wurzeln im Bootsbau versteht sich JiA seit vielen Jahren als verlässlicher Partner für Jugendliche und Erwachsene auf ihrem Weg in Ausbildung, Umschulung oder Beschäftigung.
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KoALA Hamburg – Jeder Mensch zählt. Jede Chance auch.
Seit mehr als zwanzig Jahren gestaltet die gemeinnützige Gesellschaft im Bezirk Altona konkrete Wege zurück in Beschäftigung, Qualifizierung und gesellschaftliche Teilhabe – pragmatisch, niedrigschwellig und zugleich mit hohem professionellem Anspruch.
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InnTune – Weiterbildung neu denken für Gastronomie, Hotellerie und Musikwirtschaft in Hamburg
Die Stadt Hamburg lebt von ihrer Gastfreundschaft, von Restaurants und Hotels, von Clubs und Festivals. Doch genau dort, wo Erlebnis und Begegnung stattfinden, prallen in den Betrieben oft zwei Realitäten aufeinander. Wachsender Anspruch an Service, Digitalisierung und Nachhaltigkeit trifft auf eine Personalstruktur, die besonders anfällig für Fluktuation ist – viele Teilzeitkräfte, Saisonarbeitende, Zugewanderte und Menschen mit geringen formalen Abschlüssen.
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NO GAPS – Lücken schließen, Gesundheit ermöglichen
In Hamburg leben viele Menschen mit sicherem Aufenthaltsstatus, die dennoch in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Interimsunterkünften festsitzen. Für sie beginnt der Alltag oft mit Barrieren: fehlende Sprachkenntnisse, wenig Wissen über das deutsche Gesundheitssystem und die Erfahrung von Isolation. Besonders schwer trifft es Menschen, die traumatische Erlebnisse mitbringen oder gesundheitlich eingeschränkt sind – für sie bleibt der Zugang zu medizinischer Versorgung und psychosozialer Hilfe häufig verschlossen.
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Die vielfältigen Wege zur Integration und beruflichen Kompetenz
Die KOM feiert in 2025 ihr 20-jähriges Bestehen und blickte auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Bildungsarbeit zurück. KOM begleitet Menschen auf ihrem Weg zu beruflicher und sozialer Integration – unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebensweg.
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Mit Förderung zum Erfolg
Die berufliche Integration junger Menschen mit Behinderung ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Eine rehaspezifische berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) bietet diesen Menschen einen geschützten Raum, in dem sie auf die Arbeitswelt vorbereitet werden, ihre individuellen Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln können.
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Vielfalt, Chancen, Demokratie: Wie Jugendbildung Hamburg Zukunft gestaltet
Seit über 46 Jahren unterstützt die Jugendbildung Hamburg mit vielfältigen Angeboten Jugendliche und junge Erwachsene darin, ihr eigenes Potential zu entfalten, damit sie ihr Selbstbewusstsein und ihre Kompetenzen ausbauen und stärken. Die langjährigen Erfahrungen fließen in verschiedene Maßnahmen für junge Menschen im Übergang Schule-Ausbildung-Beruf.
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Der Weg zur Welt der Worte
In unserer informationsüberfluteten, zunehmend digitalisierten Welt stehen viele Menschen vor einer unsichtbaren Hürde: Ihnen fällt das Lesen und Schreiben schwer. Die LEO-Studie der Universität Hamburg von 2018 legte offen, dass in Deutschland rund 6,2 Millionen deutschsprachige Erwachsene gering literalisiert sind, also nicht ausreichend gut lesen und schreiben können. Doch der Weg aus dieser Situation ist nicht versperrt. Innovative und individuelle Beratungs- und Lern-Angebote eröffnen neue Möglichkeiten und Chancen.
Uwe Scheele (57) trug fünfzig Jahre lang die Last von Lese- und Schreibschwierigkeiten. In einer Klasse mit 40 Schülerinnen und Schülern blieb er unbeachtet und ohne Schulabschluss. In einer Familie mit zehn Geschwistern war wenig Raum für individuelle Förderung.
Sein Alltag war und ist geprägt von kaum zu überwindenden Herausforderungen: Fahrpläne, Formulare, Fragebögen, Briefe, Bücher, Plakate – all diese Dinge waren für ihn eine Barriere. Doch er fand Wege, nicht aufzufallen, und behielt seine Schwierigkeiten im Verborgenen. „Manchmal braucht man schauspielerische Fähigkeiten, um zurechtzukommen“, erklärt er.
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